Vince schriebSchön, ein paar Gleichgesinnte zu haben, was das betrifft. "Domino" hab ich noch nicht gesehen, aber schon bei "Man on Fire" fand ich das stellenweise schon selbstzweckhaft und irgendwo schwachsinnig, dass da ständig was flasht und zippelt und zappelt... in den passenden Szenen ist das okay, aber über nen kompletten Film verteilt muss das fast schon automatisch selbstzweckhaft wirken, da kann man eigentlich davon ausgehen, dass die Macher einfach nur in ihren visuellen Stil verliebt sind und ihn deswegen komplett durchziehen.
Na ja, bei "Man on Fire" wurde der Stil parallel zu Denzels Innenleben immer intensiver - Anfang und Ende waren verhältnismäßig ruhig, wie auch die Psyche seiner Figur (eingangs natürlich auf eine andere Weise als zum Schluss).
"Domino" ist ein einziger wilder Trip - überdreht und hip, weshalb der Stil perfekt passt. Ist kein ernster Film a la "MoF", sondern versprüht Spaß, was schon bei der Aussage "...sort of" am Anfang bezüglich des Realitätsgehalts beginnt. Es handelt sich in einer gewissen Weise um den "NBK"-Ansatz... 😉