The End of an Era. (07/2016 – 01/2026)
Mit Season 5 ist nun also „Stranger Things“ zu Ende gegangen – die im Grunde einzige (weitreichende) „Event-Serie“ des bisherigen Streaming-Zeitalters. Ja, zuletzt ist sie förmlich „zu groß“ geworden – in Sachen Figuren-Ensemble, Welten, CGIs und Setpieces in Kino-Qualität – und so mündet sie dann auch in einem krawalligen Action-Finale, bei dem zwei auffällig-verwunderliche Logik-Löcher den Unterhaltungswert ein Stück weit schmälern (obgleich eher erst bei rückwirkender Betrachtung)…
Aber dann schaut man auf die Anzeige und stellt fest, dass nach dem Showdown (bzw. nach beiden – samt gleich zweier toller Prince Songs) noch fast eine Stunde Laufzeit übrig ist. Was dann folgt, ist der wahre Abschied: Ohne CGI-Kreationen im Vordergrund, auf die Personen konzentriert, komplett mit einer kleinen Übergabe an die „nächste Generation“: Nice – und einen daran erinnernd, wie die Serie begonnen hat; worin ihre wahre Stärke lag/liegt. Ich werde die Charaktere vermissen. Und nein, ich hatte kein Problem damit, dass Holly plötzlich die meiste Screen-Time aller besaß (da ich Nell Fisher in der Rolle mochte) – und Neuzugang Dipshit… ähm, Delightful Derek: Der hat auch Laune gemacht…
Alles in allem kann man sagen: Season 5 played it safe – aber Szenen wie der Demogorgon-Angriff auf das Wheeler-Haus waren schon echt stark. Und ja, gewisse eingebaute Flashbacks – wie etwa die bei jedem Schlag der Axt in Winona’s Händen in den Hals ihres Gegners – haben bei mir durchaus Lust geweckt, mir die Serie noch einmal komplett am Stück anzusehen… in ein paar Jahren mal… vielleicht dann ja auf BluRay oder 4K-Scheibe: Man darf dahingehend ja noch träumen…